Höhenrettungssatz

Höhenrettungssatz_small Bei vielen Einsätzen müssen Feuerwehrleute in besonders gefährlichen Situationen arbeiten. Der Höhenrettungssatz dient primär der Sicherung der Einsatzkräfte bei Absturzgefahr. Dazu zählen u. A. Arbeiten an Dächern, Bäumen oder steilen, rutschigen Hängen.

Weiters bietet der Höhenrettungssatz der Feuerwehr auch die Möglichkeit sich  Zugang zu Orten zu verschaffen, die Drehleiter und Kran nicht erreichen können. Dies ist im Besonderen bei Gebäuden der Fall, die höher als alle verfügbaren Leitern sind.

Zum Dritten können mit dem Höhenrettungssatz natürlich auch Personen gerettet werden. Die Feuerwehr kann nicht nur Personen aus großen Höhen abseilen, sondern diese auch aus Tiefen, wie Schächten oder Silos, retten.

Die Arbeit mit dem Höhenrettungssatz erfordert natürlich eine besondere Ausbildung. Diese wird nicht nur durch interne Schulungen, sondern im Speziellen auch durch Kurse an der Landesfeuerwehrschule und bei privaten Firmen (Fa. IKMA) sichergestellt.

Der Höhenrettungssatz hat mit einer Sportkletterausrüstung wenig gemein. Es handelt sich um eine spezielle Industriekletterausrüstung, die u. A. folgende Bestandteile hat:

  • 5-Punktgurte und Helme
  • Halbstatische Seile
  • Abseil- und Arbeitsplatzpositionierungsgeräte
  • Diverse Anschlag- und Verbindungsmittel
  • Seilrollen und Flaschenzüge
  • Bergetragen und Rettungsdreieck

Wussten Sie...,?

..., dass ein Einsatz erst beendet ist, wenn die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt ist.

D.h. die verwendeten Geräte müssen gereinigt, repariert, nachgetankt und wieder einsatzbereit im Fahrzeug verstaut sein, damit der Einsatzleiter den Einsatz beendet melden kann.

Für Verbrauchsmaterial bzw. Geräte, bei denen die Aufarbeitung länger dauert (z.B. Schläuche, Atemschutzmasken, aber auch Ölbindemittel, Schaummittel, u.v.m.) gibt es im Feuerwehrhaus einen Pool, aus welchem die Fahrzeuge wieder aufgerüstet werden.

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