Fertigbetonwände drohten umzustürzen

IMG_0470 Beim Anliefern von Fertigbetonwänden für einen Keller blieb ein LKW in misslicher Lage stecken. Der Sattelauflieger stand bereits in der Baustellenzufahrt, während das Zugfahrzeug schräg über die Rosette-Anday-Straße stand und nicht mehr vor und zurück konnte. Der Anhänger stand durch die Parkversuche schief und die Ladung hatte sich bereits bewegt und drohte bei weiteren Bewegungen umzukippen.

Aus dieser Situation heraus wurde die FF-Pressbaum alarmiert. Nach eingehender Begutachtung wurde beschlossen, die Ladung mittels Seilwinde zu sichern. Da diese bereits schief stand, wurde dazu ein extra ausgebildetes Feuerwehrmitglied mittels Kran und Höhenrettungsausrüstung gesichert und die Betonwände von oberhalb angehängt.

Anschließend wurde das Zugfahrzeug ebenfalls mit Seilwinde wieder zurück auf die Straße gezogen.

Im Einsatz standen das schwere Rüstfahrzeug (SRF), das Tanklöschfahrzeug 2000 (TLFA2000) sowie acht Feuerwehrmänner.

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Wussten Sie...,?

..., dass ein Einsatz erst beendet ist, wenn die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt ist.

D.h. die verwendeten Geräte müssen gereinigt, repariert, nachgetankt und wieder einsatzbereit im Fahrzeug verstaut sein, damit der Einsatzleiter den Einsatz beendet melden kann.

Für Verbrauchsmaterial bzw. Geräte, bei denen die Aufarbeitung länger dauert (z.B. Schläuche, Atemschutzmasken, aber auch Ölbindemittel, Schaummittel, u.v.m.) gibt es im Feuerwehrhaus einen Pool, aus welchem die Fahrzeuge wieder aufgerüstet werden.

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