LKW drohte in Wienerwaldsee zu stürzen

IMG_20140910_124826 Am Mittwoch, dem 10. September wurde die FF-Pressbaum mit dem Stichwort "Stiller Alarm" zu einem Einsatz alarmiert. Im Feuerwehrhaus erfuhren die Feuerwehrmänner durch das Tonband, dass ein LKW auf der Bartbergstraße zu bergen sei.

Eine technische Gruppe, bestehend aus dem schweren Rüstfahrzeug (SRF) und dem Löschfahrzeug Tank1 (TLFA4000), setzte sich nach wenigen Minuten zum Einsatzort in Bewegung. Der verunglückte LKW wurde bereits auf der Seestraße angefunden. Er war beim Manövrieren innerhalb des abgezäunten Seegrundstücks in einer Böschung eingesunken und in Schräglage geraten. Das Fahrzeug war bei Eintreffen der Feuerwehr mit einem an einem Traktor angeschlagenen Stahlseil gesichert, konnte sich jedoch nicht selbst befreien ohne die Situation potentiell zu verschlimmern.

Die FF-Pressbaum montierte mit der Firma den Maschendrahtzaun ab und grub einen Zaunpfahl aus, um Manövrierfläche zu bekommen und dem LKW die Ausfahrt auf die asphaltierte Fahrbahn zu ermöglichen. Anschließend wurde der LKW mit der Seilwinde des schweren Rüstfahrzeugs vorsichtig nach vorne auf die Fahrbahn gezogen.

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Wussten Sie...,?

..., dass ein Einsatz erst beendet ist, wenn die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt ist.

D.h. die verwendeten Geräte müssen gereinigt, repariert, nachgetankt und wieder einsatzbereit im Fahrzeug verstaut sein, damit der Einsatzleiter den Einsatz beendet melden kann.

Für Verbrauchsmaterial bzw. Geräte, bei denen die Aufarbeitung länger dauert (z.B. Schläuche, Atemschutzmasken, aber auch Ölbindemittel, Schaummittel, u.v.m.) gibt es im Feuerwehrhaus einen Pool, aus welchem die Fahrzeuge wieder aufgerüstet werden.

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