Schneetreiben: Dreifachkarambolage und LKW-Bergung

IMG_0372 Am 27.01. wurde die FF-Pressbaum um ca. 07:30 Uhr zu einer Dreifachkarambolage im Ortsteil Karriegel alarmiert. Mehrere Kameraden, die einen Jubilaren gratulierten, rückten sofort zum Einsatzort aus.

Am Einsatzort wurden drei Fahrzeuge vorgefunden, welche in einer schneebedeckten steilen Kurve an eine Gartenmauer gerutscht standen. Alle Insaßen waren augenscheinlich unverletzt.

Da die Straße spiegelglatt und vorbeifahrender Verkehr leicht die arbeitenden Einsatzkräfte hätte gefährden können, wurde die Straße gesperrt indem auf beiden Seiten Einsatzfahrzeug positioniert wurde. Das oberhalb stationierte Fahrzeug zog die Fahrzeuge einzeln mit der Seilwinde auseinander. Die zwei oberen Fahrzeuge konnten danach die Fahrt wieder eigenständig fortsetzen, das unterste Fahrzeug war fahrunfähig und musste von der Feuerwehr von gefährlichen Unfallstelle entfernt werden.

Im Einsatz standen das schwere Rüstfahrzeug (SRF), das Tankfahrzeug 2 (TLFA2000) und ein Fahrzeug der PI Pressbaum.

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IMG_0394 Um 09:50 Uhr wurde die FF-Pressbaum zum nächsten Einsatz alarmiert. Wiederum wurde von der inzwischen fortgesetzten Jubiläumsfeier zum Einsatz ausgerückt. Ein LKW war auf der Brentenmaisstraße 51 in Wolfsgraben in den Graben gerutscht. Auf Grund der Angaben des Anrufers wurde die FF-Pressbaum alarmiert, bei Eintreffen an der Unfallstelle wurde die ortszuständige Feuerwehr Wolfsgraben nachalarmiert. In Absprache mit dem Einsatzleiter der FF-Wolfsgraben wurde die Bergung mittels Seilwinde begonnen, da die Zufahrt vom havarierten LKW versperrt war und für die FF-Wolfsgraben lange Umwege in Kauf genommen werden mussten.

Während des Einsatzes wurde zu einer weiteren PKW-Bergung in die Pfalzauerstraße alarmiert. Der Tank 1 rückte zu diesem Einsatz ab wurde jedoch noch auf der Anfahrt storniert, da ein vorbeikommender Lenker bereits Hilfe geleistet hatte.

Im Einsatz standen

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Wussten Sie...,?

..., dass ein Einsatz erst beendet ist, wenn die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt ist.

D.h. die verwendeten Geräte müssen gereinigt, repariert, nachgetankt und wieder einsatzbereit im Fahrzeug verstaut sein, damit der Einsatzleiter den Einsatz beendet melden kann.

Für Verbrauchsmaterial bzw. Geräte, bei denen die Aufarbeitung länger dauert (z.B. Schläuche, Atemschutzmasken, aber auch Ölbindemittel, Schaummittel, u.v.m.) gibt es im Feuerwehrhaus einen Pool, aus welchem die Fahrzeuge wieder aufgerüstet werden.

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