Dachstuhlbrand in Pressbaum

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Großes Glück hatten die Bewohner eines Wohnhauses in Pressbaum. Ein aufmerksamer Nachbar, der durch das offene Fenster Knack-geräusche vernommen hatte, entdeckte einen Dachstuhlbrand und alarmierte die Feuerwehr.

Durch die frühe Entdeckung und rasche Alarmierung hatte sich der Brand noch nicht auf das gesamte Dach ausgebreitet und konnte von der Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht werden.

Die Bewohner wurden aus dem Haus gebracht und vom Samariterbund Purkersdorf medizinisch versorgt. Anschließend wurden sie in das Feuerwehrhaus Pressbaum gebracht und dort vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes Purkersdorf-Gablitz psychologisch betreut.

Zum Ablöschen der Glutnester unter dem Blechdach wurden die Feuerwehren Rekawinkel und Purkersdorf mit Drehleiter alarmiert. Zwei Atemschutztrupps öffneten die Wandverkleidung von innen und löschten die Glutnester. Parallel dazu wurde von Atemschutztrupps auf der Drehleiter der Brand von außen bekämpft. Beim Löschangriff wurde auf den zielgerichteten Einsatz mittels Hohlstrahlrohr geachtet um Folgeschäden durch Löschwasser zu vermeiden.

Dank des aufmerksamen Nachbarn konnte der Brand in einem frühen Stadium entdeckt und bekämpft werden. Wären nur wenige Minuten mehr vergangen, so hätte sich der Brand bereits auf den gesamten Dachstuhl ausgebreitet und hätte nur unter massiven Einsatz von Wasser bekämpft werden können.

Die Feuerwehr empfiehlt den Einsatz von Brandmeldern in jedem Wohnraum. Damit können Brände nicht nur frühzeitig erkannt werden, es werden auch  schlafende Menschen davon zuverlässig geweckt.

Die Brandursache ist noch unbekannt, die Brandermittler der Landespolizeidirektion NÖ wurden routinemäßig informiert.

Im Einsatz standen drei Feuerwehren mit 11 Fahrzeugen, 41 Mann, sowie Rotes Kreuz, Samariterbund und Polizei. Für das neue Hilfeleistungsfahrzeug der Feuerwehr Rekawinkel (HLF2) war dies der erste Brandeinsatz! Die Feuerwehr Pressbaum bedankt sich bei allen Einsatzkräften für die hervorragende Zusammenarbeit.

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Rückfragen:

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Bericht der LPD NÖ

Wussten Sie...,?

..., dass ein Einsatz erst beendet ist, wenn die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt ist.

D.h. die verwendeten Geräte müssen gereinigt, repariert, nachgetankt und wieder einsatzbereit im Fahrzeug verstaut sein, damit der Einsatzleiter den Einsatz beendet melden kann.

Für Verbrauchsmaterial bzw. Geräte, bei denen die Aufarbeitung länger dauert (z.B. Schläuche, Atemschutzmasken, aber auch Ölbindemittel, Schaummittel, u.v.m.) gibt es im Feuerwehrhaus einen Pool, aus welchem die Fahrzeuge wieder aufgerüstet werden.

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