Menschenrettung in Wolfsgraben

IMG-20170919-WA0009 In den Abendstunden des 19. September 2017 kam es auf der B13 im Gemeindegebiet von Wolfsgraben zu einem schweren Verkehrsunfall: aus unbekannter Ursache kollidierten zwei Fahrzeuge, durch die Wucht des Anpralls wurde eines der Fahrzeuge in die Wiese geschleudert.

Die Freiwilligen Feuerwehren Wolfsgraben, Tullnerbach, Pressbaum, Purkersdorf, Laab im Walde und Breitenfurt wurden gemäß Alarmstufe T3 zu diesem Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr an der Unfallstelle eintrafen, wurde festgestellt, dass der Lenker des einen Fahrzeuges  selbstständig aussteigen konnte. Die Fahrzeuglenkerin des zweiten Fahrzeuges war in diesem eingeklemmt und wurde durch die bereits anwesenden Rettungskräfte des Roten Kreuzes Purkersdorf-Gablitz und des Samariterbundes Purkersdorf erstversorgt.

Die B13 musste für die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt werden. Nach dem Absichern der Unfallstelle wurden an dem stark deformierten Fahrzeug unter größtmöglicher Schonung der eingeklemmten Person mittels zweier hydraulischen Rettungsgeräte Zugänge für die Rettungskräfte und für die Befreiung der Lenkerin hergestellt. Nach der Bergung aus dem Fahrzeug wurde die schwer verletzte Frau in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wurden beide Unfallfahrzeuge geborgen, die Fahrbahn gereinigt und die schwer beschädigten Fahrzeuge verbracht und gesichert abgestellt.                                                                                 I

nsgesamt standen 6 Feuerwehren mit insgesamt 71 Mitgliedern in 15 Fahrzeugen, Rettungskräfte des Roten Kreuzes Purkersdorf- Gablitz sowie des Arbeitersamariterbundes Purkersdorf und Beamte der Polizei Pressbaum  im Einsatz. Die FF-Pressbaum stand mit dem schweren Rüstfahrzeug (SRF), Tank 2 (TLFA2000) und dem Bus (MTF) im Einsatz.

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Wussten Sie...,?

..., dass ein Einsatz erst beendet ist, wenn die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt ist.

D.h. die verwendeten Geräte müssen gereinigt, repariert, nachgetankt und wieder einsatzbereit im Fahrzeug verstaut sein, damit der Einsatzleiter den Einsatz beendet melden kann.

Für Verbrauchsmaterial bzw. Geräte, bei denen die Aufarbeitung länger dauert (z.B. Schläuche, Atemschutzmasken, aber auch Ölbindemittel, Schaummittel, u.v.m.) gibt es im Feuerwehrhaus einen Pool, aus welchem die Fahrzeuge wieder aufgerüstet werden.

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