156. Mitgliederversammlung

DSC00491 Traditionsgemäß trafen sich die Kameraden der FF-Pressbaum am 6. Jänner im GH Lindenhof zur Mitgliederversammlung. Kommandant Kurt Heuböck und Verwalter Alexander Knapp präsentierten einen Rückblick über das vergangene Jahr und stellten außerdem einen Ausblick für 2019 vor. Neben den Planungen für das neue Feuerwehrhaus, prägten zahlreiche Umbauten im bestehenden Feuerwehrhaus das vergangene Jahr. 241 Einsätze stellten zwar einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr dar, jedoch ist die langjährige Tendenz ansteigend. Nach den Ansprachen der Ehrengäste konnten viele fleißige Mitglieder befördert werden.

Das gesamte vergangene Jahr wurde über gab es intensive Gespräche, sowie Planungen für das neue Feuerwehrhaus. Nachdem der Standort am ehemaligen ASFINAG-Platz fixiert werden konnte, kam es beim Projekt mehrmals zu Adaptierungen aufgrund geänderter Rahmenbedingungen . So wurde für eine etwaige Rettungsstation eine Reservefläche eingeplant, außerdem wurde wegen besserer Effizienz die Sanierung und Integration des Gebäudebestands dem kompletten Neubau vorgezogen. Das nunmehr aktualisierte Projekt wurde in der Gemeinderatssitzung vom 12. Dezember vorgestellt und der Grundsatzbeschluss einstimmig gefasst. Ausständig ist noch die Genehmigung durch das Land, danach kann mit der Umsetzung begonnen werden. Mehr zu den aktuellen Plänen lesen Sie in unserem Jahresbericht.

Weiters begleitete die Ersatzanschaffung des HLF3 das vergangene Jahr. Eine Auslieferung des fertigen HLF3 kann wahrscheinlich Ende 2019 erfolgen.

Zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs mussten vergangenes Jahr im "alten" Feuerwehrhaus noch zahlreiche aufwendige Maßnahmen getroffen werden:

  • Übersiedelung von Zeugmeisterei und Fahrmeisterei
  • Sanierung des Verwalterbüros
  • Erweiterung und Sanierung Werkstätte für Atemschutz, Funk, Schadstoff und EDV
  • Anschaffung eines Palettenregals in der Fahrzeughalle
  • Anschaffung einer Atemschutzmasken-Waschanlage
  • Anschaffung von Regalen u. Lagerbehältern für die adaptierten Räume
Einsatztechnisch gab es insgesamt 241 Einsätze, wobei mit 210 Einsätzen die technischen überwogen. Nicht nur den Feuerwehrkameraden, sondern auch dem Bürgermeister und allen Pressbaumer Bürgern ist das Unwetter vom 2. Mai im Gedächtnis geblieben. Eine Gewitterzelle entlud sich mit voller Wucht über Pressbaum, multiple Einsatzherde erforderten neben dem vollen Einsatz der FF-Pressbaum, die Hilfe sechs anderer Feuerwehren. Insgesamt 42 Einsätze wurden in wenigen Stunden dokumentiert, in den folgenden Tagen kamen noch einige dazu. Für viele Kameraden ebenso prägend waren die 13 geretteten Personen im Jahr 2018. Eine Person konnte nach einem schweren Verkehrsunfall im Sommer leider nicht mehr gerettet werden. Ziemlich konstant in der Anzahl über die Jahre hinweg, sind die 60 Einsätze nach Verkehrsunfällen, wobei sich hier Einsätze in Pressbaum und auf der Autobahn die Waage halten.
Die geleistete Arbeit der Feuerwehr betrug 2018 bei Einsätzen, Übungen, Tätigkeiten und Verwaltung 12.632 Stunden, wobei hier noch nicht annähernd jeder Aufwand enthalten ist. Dies entspricht acht Vollzeitangestellten! Wir sind jedoch nicht nur acht, sondern derzeit 105 Mitglieder, wovon 69 sich im aktiven Stand befinden, 15 in der Reserve und 21 bei der Feuerwehrjugend. Bei Einsätzen wie am 2.5. ein nicht zu unterschätzender Vorteil!

Befördert wurden:

- zum Feuerwehrmann:

  • Bergmann Vanessa
  • Busevac Benjamin
  • Ehrenberger Daniel
  • Humpolec Daniel
  • Mag. Mlynek Bernhard
  • Nachbagauer Pia
  • Pintarich Julia
  • Rainsberger Lisa
  • Skopek Deniel
  • Uetz Jan
  • Varga Laszlo

- zum Hauptfeuerwehrmann

  • Christoph Schaffer
- zum Sachbearbeiter (Jugendbetreuer)
  • Clemens Mandl
Von der Feuerwehrjugend in den aktiven Dienst überstellt wurden:
  • Ehrenberger Theresa
  • Hilber Johanna
  • Riemer Stephan
  • Rötzer Nikolas
DSC00476DSC00488DSC00491Einsatzstatistik_2018

Wussten Sie...,?

... den Unterschied zwischen Gefahrgut und Schadstoff

Ein Gefahrgut ist ein potentiell gefährlicher Stoff, der sicher in einem verschlossenem Behälter aufbewahrt wird.

Wird der Behälter verletzt und tritt der gefährliche Stoff aus, so spricht man von einem Schadstoff.

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