Brand in GerĂ€tehĂŒtte

IMG_0628 Am Abend des 17. Novembers wurden wir erneut zu einem "B3 - Schuppen- oder Scheunenbrand" alarmiert. Ein Komposthaufen hatte zu brennen begonnen, die WĂ€rmestrahlung hatte auch in der anliegenden GartenhĂŒtte einen Haufen mit Baumaterialien entzĂŒndet.

Die als erste eintreffende Mannschaft des Tank 2 Pressbaum (TLFA2000) konnte jedoch Entwarnung geben: Der Brand war durch die Besitzer mit einem KĂŒbel Wasser bereits gelöscht worden. Unter Atemschutz wurde mit einer Löschleitung das Brandgut weiter heruntergekĂŒhlt und aus der HĂŒtte gerĂ€umt und der Komposthaufen abgelöscht. Anschließend wurde mit der jĂŒngst angeschafften WĂ€rmebildkamera noch auf weitere Glutnester kontrolliert.

Auf Grund des Meldebilds "Scheunenbrand" wurden auch die Feuerwehren Rekawinkel, Tullnerbach, Purkersdorf und Wolfsgraben alarmiert. Wir danken fĂŒr die Bereitschaft!

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Tanklöschfahrzeug angekauft

Man hat als FF Pressbaum einfach ein besseres GefĂŒhl, wenn in den Garagen wieder ZWEI Tanklöschfahrzeuge stehen! Da unser alter Tank 1- ein 4000 Liter  TLFA4000 - in die Jahre gekommen ist und ausgeschieden werden musste, hatten wir monatelang nur mehr den "2000-er" (TLFA2000). Obwohl die Zusammenarbeit mit allen  Nachbarfeuerwehren  sehr gut ist, und bei grĂ¶ĂŸeren BrandeinsĂ€tzen immer mitalarmiert werden, hatte man das GefĂŒhl: ein zweites Tanklöschfahrzeug geht ab. Es ist natĂŒrlich ein großer Unterschied, ob man fĂŒr den Erstangriff 2000 oder 4000 Liter Löschwasser zur VerfĂŒgung hat. Sehr wichtig ist auch der Rettungssatz(Spreitzer und Schere), der bei schweren VerkehrsunfĂ€llen zum Herausschneiden der Menschen benötigt wird. Jetzt haben wir 2 solcher RettungssĂ€tze. So gab es eine einstimmige UnterstĂŒtzung der Mannschaft fĂŒr den Kommandobeschluss, bis zur Auslieferung des neuen HLF 3 (ein Tanklöschfahrzeug mit 4000 l) ein gebrauchtes TLFA 2000 anzuschaffen. (Finanzierung zu 100 % durch unsere Feuerwehr.)  Am 7.11. wurde der Kaufvertrag unterzeichnet. Sehr bald wird uns dieses Fahrzeug gute Dienste leisten - natĂŒrlich zum Wohl der Menschen. (Bis das neue HLF 3 bei uns in der Garage steht, wird es noch ca. 1 1/2 Jahre dauern).

 
 
Schuppenbrand in Tullnerbach

Nur einen Tag nach dem Fahrzeugbrand am Sattelberg, wurden wir zum Brand eines Schuppen in Tullnerbach alarmiert. Hier zeigte sich, wie wichtig die unmittelbare Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft gleich nach jedem Einsatz ist. Wir unterstĂŒtzten die FF-Tullnerbach mit der Beistellung eines Atemschutztrupps, Ausleuchtung der Einsatzstelle und einer Versorgungsleitung.

Bericht der FF-Tullnerbach:

20171103_175605054_iOS In den frĂŒhen Abendstunden des 3.11. wurde FF-Tullnerbach gegen 18:30h zu einem Wohnhausbrand „Am See“ in Untertullnerbach alarmiert.

 

In einer Sackgasse, unmittelbar neben den Geleisen der Westbahn, stand ein Schuppen in Vollbrand; das Feuer drohte auf benachbarte GebĂ€ude ĂŒberzugreifen sowie den Betrieb der Bahn zu gefĂ€hrden. Durch den raschen und gezielten Einsatz mehrerer Atemschutztrupps zeigten die Löscharbeiten rasch Erfolg; die drohende Einstellung des Bahnverkehrs sowie die Gefahr fĂŒr die NebengebĂ€ude konnten somit abgewendet werden. Um das Aufflammen von Glutnestern zu verhindern, wurde noch bis in die spĂ€ten Abendstunden eine Brandwache gestellt.

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LKW-Bergung

IMG_1381 Zur UnterstĂŒtzung der FF-Rekawinkel wurde die FF-Pressbaum am 7.11. am Vormittag zu einer LKW Bergung nach Rekawinkel angefordert.  Ein Sattelschlepper geriet mit dem rechten Vorderreifen auf das aufgeweichte Bankett einer Landesstraße. Das tonnenschwere Fahrzeug konnte aus eigener Kraft nicht mehr weiterfahren. In Zusammenarbeit mit der zustĂ€ndigen FF-Rekawinkel wurde der Sattelschlepper mit Seilwinde und einer Umlenkrolle wieder auf festen Untergrund gezogen und konnte anschließend seine Fahrt fortsetzen. Wieder hat sich unser schweres RĂŒstfahrzeug (SRF) mit der 8-Tonnenseilwinde bestens bewĂ€hrt.

 
PKW-Brand in schwer erreichbaren Waldgebiet

20171102_131200 Zu Mittag des 2. November geriet der PKW eines JĂ€gers am Sattelberg in Brand. Die Alarmmeldung erfolgte von einem Helikopter, welcher jedoch wegen mangelnden Treibstoff jedoch bald heimfliegen musste und so nur der ungefĂ€hre Einsatzort bekannt war. Die FF-Pressbaum rĂŒckte mit drei Fahrzeugen aus und suchte mit UnterstĂŒtzung der Exekutive die Einsatzstelle. Die vom Regen aufgeweichten unbefestigten Wege warenfĂŒr die LKW der FF-Pressbaum nicht befahrbar , daher musste die erste Welle mit Feuerlöschern zu Fuß anrĂŒcken. Gleichzeitig wurden ein privater Traktor requieriert, welcher zusĂ€tzlich die Polylöschanlage des schweren RĂŒstfahrzeugs anforderte und der gelĂ€ndegĂ€ngig Unimog der Feuerwehr Wolfsgraben angefordert.

Bei Eintreffen der ersten EinsatzkrĂ€fte war der GelĂ€ndewagen bereits weitgehend ausgebrannt und hatte jedoch bereits im Umkreis kleine FlurbrĂ€nde ausgelöst. Mit den Feuerlöschern wurden diese und Brandnester im Fahrzeug unter Kontrolle gebracht und eine Brandwache installiert. Die Anfahrt des Unimogs Wolfsgraben gestaltete sich ebenfalls schwierig, mehrmals musste das Fahrzeug sich mit der Seilwinde selbst befreien. Als das Unimog Wolfsgraben eintraf konnte mit dem Wasser das ausgebrannte Fahrzeug des JĂ€gers abgekĂŒhlt werden, außerdem wurden alle Brandnester im Unterholz gelöscht.

Insgesamt standen bei dem Einsatz die Feuerwehren Pressbaum, Rekawinkel und Wolfsgraben mit sieben Fahrzeugen und 30 Mann im Einsatz. Bei dem Einsatz stellte sich erneut die Bedeutung einer adĂ€quaten AsurĂŒstung heraus und die bewĂ€hrte  gute Kooperation der Feuerwehren. Wir danken allen eingesetzten Feuerwehren und Kameraden, die jederzeit bereit sind EinsĂ€tze zu fahren und andere Wehren zu unterstĂŒtzen!

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FĂŒnf SturmeinsĂ€tze in 24 Stunden

IMG-20171029-WA0002 Am Wochendende 29./30. Oktober zog das Sturmtief "Herwart" mit Sturmspitze von ĂŒber 150 km/h durch Österreich, auch durch Pressbau. Die FF Pressbaum musste mehrfach zu EinsĂ€tzen ausrĂŒcken: ein Baum blockierte auf der A1 Richtungsfahrbahn Salzburg bei Km 15,5 die 1.Fahrspur und den Pannenstreifen, ein Baum lag ĂŒber der Weidlingbachstraße, am Zick-Zackweg in Pressbaum sind  2 BĂ€ume umgestĂŒrzt, auf der Haitzawinkelstraße wurde ein Glascontainer auf die Fahrbahn geweht. Am Abend des 29.10. drohte dann ein Baum auf ein Haus zu stĂŒrzen, sodass Gefahr in Verzug war. Gott sei Dank wurde bei all den Ereignissen niemand verletzt.

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Gedenkfeier am 1.November

IMG_1710 Traditionell findet am Allerheilligentag eine Gedenkfeier beim Kriegerdenkmal am Kirchenplatz statt. Heuer hatte eine große Abordnung der Feuerwehren Pressbaum und Rekawinkel  Aufstellung bezogen. Wie immer waren Mitglieder des Roten Kreuzes, des Samariterbundes, des Kameradschaftsbundes anwesend. Erstmals auch Vertreter eines Traditionsvereins. Auch einige Politiker waren anwesend. Musikalisch wurde die Feier von der Blasmusilk Hochstraß umrahmt. BĂŒrgermeister Schmidl-Haberleitner rief in seiner Ansprache in Erinnerung, dass  es kaum eine Familie in Pressbaum gab, die in den beiden Weltkriegen  nicht einen lieben Menschen verloren haben. Er dankte den Blaulichtorganisationen fĂŒr ihre TĂ€tigkeit. Pfarrer Herberstein hob das hohe Gut des Friedens hervor, das fĂŒr uns alle ganz selbstverstĂ€ndlich ist, weil wir nichts anderes erlebt haben. Er rief zur Wachsamkeit auf, dieses Gut des Friedens zu bewahren. Die KrĂ€nze wurden gesegnet und anschließend beim Kriegerdenkmal niedergelegt. WĂ€hrenddessen intonierte die Musik das Lied: "Ich hatte einen Kameraden."

 

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